Frielinghaus Schueren Architekten
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Sanierung / Umnutzung von Lagerflächen in ein Museum für moderne Kunst 2010 58313 Herdecke
 
 

Facts

  • Im Auftrag der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung
  • Fertigstellung: 2010
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

Infos


Dienstleistungszentrum Kornmarkt 2010 58452 Witten
 
 

Facts

  • Kombinierter Architekten- und Investorenwettbewerb
  • Abgabe der Wettbewerbsleistungen 2010

Infos

Erläuterung zum Entwurf der Kornmarktbebauung

Auf dem Gelände soll ein „Freiberufliches Dienstleistungszentrum“ mit Flächen für verschiedene Gastronomiebetriebe im Erdgeschoss entstehen. In den Obergeschossen sollen Branchen wie Ärzte, Anwälte, Architekten, Ingenieure und Werbe-/IT-Agenturen sowie Beratungsstellen und institutionelle Nutzer Büroflächen anmieten können, die energetisch zeitgemäß und barrierefrei sind. Zusätzlich könnte ein sog. „Kompakthotel“ das Gastronomieangebot sinnvoll ergänzen. Es soll ausdrücklich Platz für Gemeinschaftspraxen- und Kanzleien angeboten werden.

Das Bauteil „Ellipse“ soll eine Schnittstelle des Gebäudes zur Öffentlichkeit darstellen. Hier sind Nutzungen wie Coffee-To-Go, Wiedereintrittsstelle, Ticketshop, und im zugeordneten Obergeschoss ein Wartebereich für Praxen denkbar. Eine Tiefgarage soll die notwendigen Stellplätze für KFZ vorhalten.

Der wesentlichste Entwurfsbestandteil ist, dass dem belebten Rathausplatz ein kleinerer, intimer Stadtraum gegenübergestellt wird und so ein öffentlicher Platz entsteht, der mit ca. 1.300 qm etwa so groß ist wie die halbe Gesamtgrundstücksfläche. Hier ist neben Außengastronomie (nicht störend für die Anwohner der City) die Möglichkeit für vielfältige Nutzungen, wie z.B. Konzerte, Versammlungen, etc. gegeben. Kostenloses W-LAN soll den Besuchern zur Verfügung gestellt werden. Ein Teil des öffentlichen Platzes ist durch eine Überbauung überdeckt. Dieser der Hauptstraße zugeordnete Gebäudeflügel kann als Haltestellenüberdachung genutzt werden.

Das Gebäude legt sich ringförmig entlang der Grundstücksgrenzen um den öffentlichen Platz, der somit auch in der öffentlichen Wahrnehmung den Namen „Kornmarkt“ beibehalten kann. Einzig im Bereich der Johanniskirche wird teilweise von der Grenze zurückgewichen, um eine bessere Anbindung an das Johannisviertel zu erreichen und um die optische Platzwirkung vor dem Seitenschiff der Kirche nicht unnötig einzuengen. Der aufgeständerte Bereich zur Hauptstraße hin hat eine lichte Durchgangshöhe von ca. 7 m. Somit bleiben wichtige Blickbezüge vom Rathausplatz aus erhalten. Auch die wichtigen Blickverbindungen auf die Johanniskirche werden nicht zugebaut. Im Umgang mit dem Grundstück „Kornmarkt“ ist es bei einer künftigen Bebauung äußerst wichtig, dass keine „Rückseiten“ erzeugt werden. Im Entwurf ist daher berücksichtigt, dass - ebenso wie an der Johannisstraße - auch entlang der Straße „Hinter der evangelischen Kirche“ und dem Johanniskirchplatz Eingänge in die Haupttreppenhäuser ermöglicht werden. Es lassen sich deshalb dort Nutzungen installieren, die im Bedarfsfall zum einen dem Johannisviertel und auch der Johannisgemeinde Raum für sinnvolle Ergänzungen bieten könnten.

Die äußere Gestaltung folgt dem Prinzip, dass die viergeschossigen Fassaden in zwei „Schichten“ zu je zwei Geschossen horizontal unterteilt werden, um einer zu hohen Massivität der Gebäudeerscheinung zu begegnen. Die oberen beiden Geschosse sollen mit einer Putzfassade mit klar definiertem Fensterraster als „Ring“ auf den unteren beiden Geschossen, die in „leichter“ Glasoptik hergestellt werden sollen, ruhen. Das Dach als „fünfte Fassade“ soll durch möglichst wenige Aufbauten wie Fahrstuhltürme oder Klimaaggregate gestört werden.

Die Treppe hinauf zum südlichen Vorplatz der Johanniskirche soll so umgebaut werden, dass sich der Treppenfuß auch dem neuen Platz zuwendet und außerdem ein Zwischenpodest entstehen kann, der zur Sicherheit des Aufganges beitragen kann.

Die denkmalgeschützte Mauer an der nördlichen Grunstücksgrenze, parallel zum Kirchengebäude, soll in Abstimmung mit den Denkmalschutzorganen restauriert werden. Teils liegt diese Mauer im Freien, wo sie, betont mit Kunstlicht, einen Akzent im Stadtbild bieten kann. Teilweise soll sie im Inneren des Gebäudes - genauer: im Gastronomiebereich - zu einem angenehmen Ambiente beitragen.

Die Einfahrt zur Tiefgarage liegt an der Ecke „Johannisstraße/Hinter der evangelischen Kirche“ und so an der Stelle, die für das Verkehrsaufkommen an dieser Stelle der Innenstadt am wenigsten störend ist. Die Rampe der Tiefgarage liegt innerhalb des Gebäudes und wird mit einer Fassade geschlossen, die genau wie die der übrigen Gebäudeteile gestaltet wird.

Flächen für Einzelhandel sollen nach der Vorstellung des Entwurfsverfassers auf dem Kornmarktgrundstück nicht oder nur in geringem Umfang eingerichtet werden, um die Belebung der Haupteinzelhandelsstränge in dieser Umgebung - Ruhrstrasse/Hauptstrasse/Rathausplatz mit Markt und Bahnhofstraße nicht zu beeinträchtigen. Es kommt in diesen Geschäftslagen auf so viel Kundenfrequenz und so wenig Leerstand wie möglich an. Eine Verlegung des Wochenmarktes auf den Kornmarkt hätte die gegenteilige Wirkung: den Wegfall der mit ihm verbundenen Kundenfrequenz an den Einzelhandelsstandorten.
Umbau und Sanierung einer Kantinenküche 2009 58452 Witten
 
 

Facts

  • im Auftrag der Deutschen Edelstahlwerke GmbH
  • Fertigstellung: 2009
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

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Konferenz- und Besprechungsräume in verschiedenen Unternehmen 2008 diverse
 
 

Facts

  • Im Auftrag verschiedener Unternehmen
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

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Erweiterung eines Therapie- und Wohnhauses 2002 58313 Herdecke
 
 

Facts

  • Fertigstellung: 2002
  • Im Auftrag der Herdecker Gesundheitswerkstatt
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

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Die Räumlichkeiten der „Herdecker Gesundheitswerkstatt“ sind nicht mehr ausreichend, deshalb ist eine Erweiterung des Therapiebetriebes zwingend erforderlich. Wir fügen dem Bestandshaus einen Anbau an, der im Untergeschoss Platz für einen weiteren Gruppenraum zuzüglich einiger Nebenräume bietet und im Erdgeschoss eine erweiterte Wohnfläche schafft. Durch die Neuorganisation hat die Wohnung eine Anbindung an den Garten. Im Inneren erwärmt ein Kachelofen von der Keramikwerkstatt Tonangebend ( HYPERLINK "http://www.tonangebend.de" www.tonangebend.de) die komplette Wohnfläche. Der Anbau wird mit Holzfassadenplatten verkleidet, um eine Trennung des neuen Gebäudeteils vom Bestandsbau hervorzuheben. 
Neuentwurf zur Innenarchitektur eines Einfamilienhauses 2000 45149 Essen
 
 

Facts

  • Im Auftrag eines privaten Bauherren
  • Fertigstellung: 2000
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

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Sanierung/Umnutzung eines Magazingebäudes in eine Mitarbeiterkantine 2000 58452 Witten
 
 

Facts

  • Im Auftrag der Edelstahl Witten-Krefeld GmbH
  • Fertigstellung: 2000
  • Aufgabe: Planung und Projektbegleitung

Infos

In ein Magazingebäude aus dem Jahre 1914 ist im Erdgeschoss eine Mitarbeiterkantine einzubauen. Die bereits vorhandene Kantine ist zu groß geworden und außerdem stark sanierungsbedürftig. Wir finden einen Raum vor, der durch die Nutzung als Magazin in langen Jahrzenten stark gelitten hat und etwas düster und abweisend wirkt. Die Stärke dieses Standortes für das Werksgelände liegt jedoch in seiner zentralen Lage und seiner guten Anbindung an das Hauptverwaltungsgebäude. Es liegt genau gegenüber.

Zunächst muss der Raum unbedingt heller werden. Tageslicht holen wir durch die vergrößerten Fenster. Wir brechen die Brüstungen bis auf den Boden herunter. Jedoch muss erst einmal die Statik des Haupttragwerkes verbessert werden. Vorhandene Stützen müssen dazu mit Stahlbeton ummantelt werden. Eine neue Fassade aus Aluminiumblechen umfasst nun das Erdgeschoss und zeigt mit den hohen Fensterformaten die neue Nutzung an. Im Innern des Raumes haben wir aus dem, was wir vorfanden, etwas gemacht. Das Raster der Unterzüge und Stützen ist unsere Vorgabe. Sehr dominant ist es durch die sog. „Vouten“. Das sind abgeschrägte Betonbalken, die man unter der Decke sieht. Die müssen ohnehin saniert werden und so haben wir sie sichtbar belassen.

Mit Mitteln des Industriebaus wie z.B. dem Abhängen von Kabelbühnen und Pendelleuchten in einem ebenso strengen Raster wie dem Vorgefundenen, erhalten wir eine neue Ordnung des Innenraumes. So muss also die Decke nicht abgehängt werden und es bleibt eine großzügige Raumproportion. Die Bestuhlung soll auch schmutziger Arbeitskleidung standhalten und ist demgemäß ausgewählt. Einen warmen und „pausengerechten“ Eindruck bekommt der Benutzer durch den verlegten Boden aus Kopfholzpflaster.
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