... bei der Konzeptionierung von Sportstätten und Gebäuden, die damit im Zusammenhang stehen, wie Vereinsheim-, Umkleide- und Sondergebäude. Hier zeigt es sich, dass die Trägerschaft oft nicht mehr die Kommune ist, sondern private Kräfte einspringen müssen. Das können örtliche Sportvereine aber auch gewerbliche Träger sein. Es ist hier die Organisationskraft von uns Architekten besonders gefragt, denn wer sonst soll denn denen beistehen, die üblicherweise nicht mit so umfangreichen Bauherrenaufgaben betraut sind? Im Klartext: Wir helfen Vereinen, ihr eigenes Vereinsheim bauen zu können. Wir können Sporthallen so konzipieren, dass parallel Schulsport, Vereinsnutzungen und gewerbliche Aufgaben betrieben werden können. Wir wissen, wie man so etwas finanziert und können Vereine entsprechend beraten.
Infos
- Im Auftrag der Stadt Witten
- Fertigstellung: 2011
- Aufgabe: Planung und Projektbegleitung
Facts
- Im Auftrag des TuS Bommern 1879 e.V.
- Fertigstellung: 2007
- Aufgabe: Planung und Projektbegleitung
Infos
Man kann es überall hören: „Der Staat hat kein Geld“. Der Traditionsverein „TuS Bommern von 1879 e.V.“ gibt sich mit solchen Aussagen aber nicht zufrieden. Der hartnäckige Vorstand, bestehend aus drei Herren, die sich einig sind, nimmt sich ein Ziel: Wir wollen eine neue Halle. Früh können wir bei den Überlegungen helfen und gemeinsam entwickeln wir eine Idee: Der Verein springt für die Kommune ein und ist Bauherr für eine neue Schulsporthalle mit paralleler Vereinsnutzung. Das Wort „parallel“ hat es dabei in sich. Wir haben das Gebäude so konzipiert, dass gleichzeitig sowohl Schul- als auch Vereinsnutzungen stattfinden können. Es spielt dabei eine Rolle, wie man die Funktionen gegeneinander abgrenzt. Beispiel: Getrennte Eingänge für den Schulsport, ein separat zu benutzender Gymnastikraum etc. Das Konzept ist ausgereift und könnte auf andere Vereine und Kommunen übertragen werden. Auch baulich stehen wir hier vor Herausforderungen. Der Baugrund ist inhomogen, es werden Pfahlgründungen gesetzt. Das Budget kann in keinem Fall überschritten werden. Eine minutiöse Kostenkontrolle wird durchgeführt. Mitten in der Bauzeit gibt es auf einmal riesige Preissprünge in den Metallbaustoffen. Dämmstoffe sind zeitweilig gar nicht mehr lieferbar. Wir haben Sicherheit einkalkuliert und das ist gut so. Das Tragwerk der Haupthalle bilden mit Stahl unterspannte Schichtholzträger, sie sorgen für einen guten Lichteinfall durch die Oberlichter und für eine filigrane Optik. Anders, als viele Hallenneubauten der jüngsten Zeit setzen wir nicht auf Stahl, sondern auf Beton als Tragwerk der Wände und Decken. Die Außengestaltung ist der benachbarten Helene-Lohmann-Schule angepasst, eine Sporthalle muss sich einer benachbarten Schule ja eher unterordnen. Im Innern haben wir etwas Besonderes. Neben den Multifunktionsräumen gibt es ein richtiges Foyer. Nach einem Sponsor nennt es sich „TMR-Lounge“.
Facts
- Im Auftrag des TSV Herdecke e.V.
- Fertigstellung: 2007
- Aufgabe: Planung und Projektbegleitung
Infos
Das alte Vereinsheim des TSV Herdecke stellt durch im Laufe der Zeit immer engere Wohnbebauung und dem dadurch geringen Abstand zwischen Sportstätte und Wohnumfeld mit ihrem zuweilen lauten Vereinsleben ein Problem dar. Der Verein und die Stadt Herdecke finden ein neues Areal am Sport- und Schulzentrum Bleichstein. Das neue Vereinsheim, bestehend aus Multifunktions-, Gymnastik- und Nebenräumen, befindet sich am Rande eines Sportplatzes. Es entsteht ein Untergeschoss mit Umkleiden, Gymnastikraum und direktem Zugang zur Laufbahn und in der darüber liegenden Etage eine Räumlichkeit für ungestörtes Feiern mit Blick auf den Sportplatz und die Ruhrauen.